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Hier sind NUR in DEUTSCH verfasste Pressetexte über Yellowhouse zu finden.
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rocknews: Rockmagazin für Hannover und Niedersachsen, Nr. 88, Jahrgang 17: September⁄Oktober 2004, S. 28
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BREAK OUT, Das Heavy Rock Musik Magazin, 06/2004, 19. Jahrgang: August⁄September 2002, S. 28 www.breakoutmagazin.de Yellowhouse - „Ixllusions (sic) of Everyday“
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Trend Journal, 04/2004 YELLOWHOUSE - ILLUSIONS OF EVERYDAY (V2001/MMN Records) Die Independent-Rockband YELLOWHOUSE um den Gitarristen Hartmut Kreckel hat sich mit ILLUSIONS OF EVERYDAY endgültig freigeschwommen und kommt mit 13 Heavy-Songs gewaltig in unsere Gehörgänge! Geboten wird harter Rock mit frischen Elementen, die sich glücklicherweise nicht von Klischees ernähren, sondern im Kontext dieses Werkes Eigenständigkeiten erklären und ILLUSIONS OF EVERYDAY richtig frisch erklingen lassen. Schon der erste Titel ‚Red Light Diamond' kommt mit mystischem Intro, stampfender Hauptlinie und akustischem Outro. ‚Ahead Of Our Time' (Track 4) ist bereits als herausragender Titel des Samplers ROCK YOUR LIFE bekannt. Nicht nur auf ‚Nobody Needs You' (Track 5) kommt ein original Leslie für Gitarrensounds zum Einsatz und verleiht jedem Song schöne tiefe Atmosphäre ... Bemerkenswert musikalisch bewegt sich Mastermind & Gitarrist Hartmut Kreckel in seinen Kompositionen, hier stören keine Soli zum Selbstzweck. Er brilliert in den richtigen Freiräumen, alle Songs und die gesamte Produktion erscheinen produktiv, äußerst ausgewogen und sehr heavy. Mein persönlicher Anspieltipp ist das fordernde ‚Between The Wheels'. ILLUSIONS OF EVERYDAY empfiehlt sich als hervorragende Powerrock Scheibe! Bezugsquelle: www.yellowhouse.de Peter Kocher
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Musiker Magazin, 03/2004 www.musikermagazin.de Yellowhouse - „Illusions of Everyday“ (CD des Monats) Wenn Yellowhouse mitunter auch sanftere Töne anschlagen, liegt die stilistische Basis doch ganz eindeutig im puren Rock, meist trocken und druckvoll dargeboten. Hierbei orientieren sich die Eigenkompositionen allerdings recht deutlich an sattsam bekannte Riffs und Melodielinien. Trotzdem wirken die „Alltagsillusionen“ der Berliner - souverän instrumentiert und professionell produziert - aussergewöhnlich eindrucksvoll.
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Metalglory Metal Portal 10.02.2004 www.metalglory.com YELLOWHOUSE "Illusions Of Everyday" CD - 71:00 min.
Metal-Richtung: Hard Rock
Mit "Erwarte das Unerwartete !" könnte ich meine Erfahrung mit dieser Scheibe umschreiben. Weder Bandname noch Covergestaltung haben mich wirklich angemacht und so landete die CD erstmal im Stapel unter vielen anderen Scheiben. Wie sich erst später herausstellen sollte, kannte ich ein Stück der Band ja auch schon vom "Rock Your Life"-Sampler. Ganz schlechte Voraussetzungen.....
Tracks
Hartmut Kreckel - guitars 8 Punkte von LEX am 10.02.2004 | ||||
Germanrock e.V., German Rock News Magazin 01/2004
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Mundo Rock (Kolumbien) Januar 2004 Mundo Rock Rezension (in Spanisch)
YELLOWHOUSE - Illusions Of Everyday (2003) (Crítica por: Diego Ramírez - Enero 2004) 83%
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Medazzarock (Schweiz) Januar 2004 www.medazzarock.com
YELLOWHOUSE
Genau wegen solchen Scheiben tu’ ich das alles hier. Es gibt nichts schoeneres, als eine CD einer unbekannten Band aus dem Umschlag zu ziehen, nichts zu erwarten – und dann extrem positiv ueberrascht zu werden. Dabei war ich nach Betrachtung des Cover-Artworks auf das schlimmste gefasst, denn was einem hier optisch entgegenblickt, passt eher in die Sparte "Kindergaertner malt Haeuser im Dali-Stil". Ich sag’s mal so: Wenn die Musik dem Cover-Artwork entsprechen wuerde, haetten wir es hier mit der Arschbombe des letzten Jahrzehnts zu tun... (sorry, Jungs). Doch weit gefehlt! YELLOWHOUSE bieten auf ILLUSIONS OF EVERYDAY erdigen, frischen Rock, wie er abwechslungsreicher nicht sein koennte. Bereits der Opener RED LIGHT DIAMOND ist in 3 Parts unterteilt und zeigt auf, das die Band vor kleineren (gelungenen) Experimenten nicht zurueck schreckt – ohne den Song und damit die Melodie aus den Augen zu verlieren. Das darauf folgende SACRED FEELINGS prescht frisch um die Ecke und ueberrascht im Mittelteil erneut mit einem Stilwechsel, der an die leider aufgeloesten GRACE IN DANGER erinnert. Mit THE SILENT SCREAMING folgt dann eine mit (zu Beginn) Akustik-Gitarre unterlegte Ballade, welche dank hypnotischem, leicht orientalischem Riff im Mittelteil haertemaessig das Tempo anzieht. Abwechslung pur! Nach diesen etwas ruhigeren Minuten rocken die Jungs wieder munter, frisch und unverbraucht drauf los mit AHEAD OF OUR TIME. Ebenfalls erwaehnenswert ist WHAT GOES ON, das stark an LIVING COLOUR erinnert und auf deren letztem Output zu den Highlights gezaehlt haette. Ohrwurm par exelance! Mit LAND OF LIGHTNING praesentieren uns YELLOWHOUSE einen ruhigen Track, welcher perfekt zu den alten MARILLION (mit FISH am Mikro) gepasst haette und zum traeumen einlaedt, bevor es mit FOR EVER kraftvoll weitergeht, welches sicherlich auch jedem TERRY HOAX-Fan gefallen wuerde. Der Song endet in einer Gitarrenorgie mit tighten Drum-Beats und bietet dadurch mal wieder Abwechslung pur. AIN’T NO CURE (FOR A MESSED UP YOUTH) beginnt soft (ohne schmalzig zu werden) und steigert sich kraftvoll gegen Ende. Es gaebe zu jedem Song was zu sagen, doch hier trifft die Devise "nicht lesen, sondern anhoeren" zu wie selten zuvor.
Fazit: Erdiger Rock mit Hirn und Herz inklusive einiger Ueberraschungen (breaks, Stilwechsel), ohne jedoch progressiv zu klingen. So wuensche ich mir erdige, abwechslungsreiche Rock-Musik. Eckpfeiler im Sound von YELLOWHOUSE sind definitiv Saenger Jensen P., der mit mit seiner frischen, knackigen Stimme den Songs das gewisse Etwas verleiht und Gitarrero Hartmut Kreckel, dessen Gitarrenspiel sehr variabel daher kommt und stets songdienlich klingt. Waere die Produktion noch eine Spur fetter und die songwriterischen Energien etwas mehr gebuendelt – ILLUSIONS OF EVERYDAY waere ein Meisterwerk – so ist es "nur" eine saugeile Scheibe geworden – und stecken damit 80% der Konkurrenz locker in den Sack. Vergleiche zu ziehen faellt bei dieser Scheibe schwer aufgrund der genannten Stil-Vielfalt, doch mit einer Mischung aus fruehen TERRY HOAX mit einem kleinen Schuss LIVING COLOUR trifft man die Sache einigermassen. Doch wie vorhin schon gesagt, hier ist anhoeren Pflicht! by Ralph Leuenberger | ||||
RUMPELKAMMER : ROCK- UND METAL-WEBZINE, Januar 2004 www.rumpelkammer.net
Label: MMNRecords
Manche Alben sind ein Schnellschuß, manche reifen etwas länger. Die Songs für Illusions Of Everyday sind zwischen 1985 und 2001 entstanden, sollten also allesamt in die zweite Kategorie gehören. Dadurch gibt es hier 13 Songs, die sich nicht nur in Details voneinander unterscheiden. Die Berliner machen Gitarrenrock mit flotten Melodien zum Mitsummen. Innerhalb der Songs gibt es oft überraschende Wendepunkte, so daß nicht so schnell Langeweile aufkommt. Ein paar der Titel scheinen schon vorbei zu sein, doch dann wird das Thema noch einmal aufgegriffen und in neuem Gewand präsentiert. Gefällt mir gut. Einzig negativ heraus sticht für mich Land Of Lightning, eines der ruhigeren Stücke, das einen leicht nervigen Refrain hat. Die anderen Songs wie der Opener Red Light Diamond oder What Goes On rocken wirklich. Die Instrumentierung ist mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, oft unterlegt mit Keyboardklängen, klassisch, der Gesang ist variabel und die Stimme von Jensen P. kann überzeugen. Den gelungenen Abschluß macht das gut zehnminütige Stück Leaving Too Late, in dem Yellowhouse noch einmal das gesamte Spektrum ihres Könnens zeigen. Alles in allem ein ehrliches Stück Rockmusik.
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soulsangel : Community for Gothic People, Januar 2004 www.soulsangel.de Geschrieben am Donnerstag, 22.Januar. 2004 @ 20:00:00 CET
Yellowhouse, eine berliner Rock-Band, deren Musik wesentlich gradliniger ist als die Bandkonstellation.
Quelle: © Stardust & campi
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POWERMETAL.de Online Magazin Metal und Gothic Music Magazin, 19. Januar 2004 www.powermetal.de
Yellowhouse - Illusions Of Everyday
Release: 04.12.2003
Red Light Diamond
Review
Nun, beim Anblick des schröcklichen Covers hatte ich echte Zweifel daran, dass die Berliner den angepriesenen "Rock mit Herz und Hirn" wirklich machen.
Anspieltipps: The Silent Screaming, Babylon, Leaving Too Late
Peter Kubaschk [19.01.2004]
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Westdeutsche Zeitung Online, Januar 2004
www.wz-newsline.de
YELLOWHOUSE Das Rockquarttet Yellowhouse bestehend aus Stefan Weihe (Bass) Hartmut Kreckel (Gitarre) Florian Dufour-Feronce (Schlagzeug) und Jensen P. (Gesang) hält die Fans mit ihrem neuen Album "Illusions of Everyday" mit seinem elektrisierenden Gitarrenrock in Atem. Die Berliner Band verarbeitet sowohl alte als auch neue Tracks auf ihrem dritten Longplayer. Melodische Hooklines und lebensbejahende Texte sind das Erfolgsrezept der schwer-rockenden Jungs. Dabei werden die unterschiedlichsten, brisanten Themen musikalisch und textlich umgesetzt. Da ist die Frau, die nur auf das Geld des Mannes schaut, der beeinflußbare Teenager, die Gefahren im Musikbusiness oder die Suche nach einer besseren Welt. Yellowhouse überzeugt durch variationsreiche Kompositionen und cleveres Songwriting. Ein Sahnestückchen für alle Rockfreunde.
YELLOWHOUSE im Internet: | ||||
AMBOSS Metal und Gothic Music Magazin, Dezember 2003 www.amboss-mag.de
Bereits die dritte Veröffentlichung der Band in Eigenregie. Die Musik findet im straighten Rock mit Metal Hooklines ihr zu Hause. Manchmal erscheinen die Gitarren schön dreckig, mal fast, vor allem durch den Einsatz einer Akustik Gitarre, betörend. So gibt es neben massig druckvollen Songs auch die akustische Ballade "the silent screaming", die sich nach ruhigen Beginn aus der Besinnlichkeit zum straighten Rock Song mit Ass-Kick Faktor entwickelt. Diese Rhythmus- und Stilwechsel haben durchaus Programm und ziehen sich durchs gesamte Werk. Der raue, cleane Gesang wird dabei des öfteren von choralen Backings begleitet und zeigt sich ebenso wie die Musik sehr variabel. Diese Mehrstimmigkeit, welche vor allen in den Refrains auftaucht, lässt die Musik sehr eingängig klingen. Ansonsten beweist die Band ein Faible für 70ies Heavy Rock, den sie mit einem eigenen Stil in die moderne transportiert. Info: www.yellowhouse.de (andreas)
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Met@llic-das Onlinemagazin im Metalbereich, Dezember 2003 www.metallic.de
Ein witziger Bandname, der (wie auch schon das recht schlichte, handgezeichnete Cover der CD) eher auf eine Hippie oder Alternative-Kapelle schließen lässt, was zumindest teilweise den Kern dieser CD trifft. Das, was Gitarrist Hartmut Kreckel und Band auf Illusions Of Everyday zelebrieren, ist astreiner 70er Jahre Hardrock der alten Schule mit starkem Krautrockfeeling und den dazugehörigen Effekten, wie Akkustikgitarren, Chören usw. Tracklist:
Discographie:
weitere Infos: Toschi | ||||
Walls Of Fire, Dezember 2003 www.wallsoffire.de
Wow, echt klasse, was uns die Berliner Underground-Kapelle Yellowhouse mit ihrer neuen CD “Illusions Of Everyday” hier auftischt. „Rock mit Herz und Hirn“ schreibt das Promo-Info und besser hätte ich es selber auch nicht sagen können, denn die insgesamt 13 Kompositionen auf dieser Platte besitzen eigentlich alles, was gute anspruchsvolle Rockmusik ausmacht.
Knackige Rock-Songs wie der treibende Opener „Red Light Diamond“ oder dem coolen „What Goes On“, atmosphärische und nur dezent instrumentierte Nummern wie die Halbballade „Land Of Lightning“ oder das schleppende „Nobody Needs You“ und abwechslungsreiche, fast progressive Stücke wie etwa das bedrückende „Ain`t No Cure (For A Messed Up Youth)“ oder das einer Jam-Session gleichende „Babylon“, welches zudem den besten Chorus auf „Illusion Of Everyday“ besitzt.
Das Herzstück dieses Albums ist jedoch „Leaving Too Late“, welches über zehn Minuten lang den Schlusspunkt auf eine tolle CD setzt und das gesamte Spektrum der Musik von Yellowhouse in sich vereint: Harmonischer Gesang, das Wechselspiel von ruhiger Grundstimmung und entspannten Gitarrenmelodien und schließlich die verträumten Solo-Passagen, die den Hörer schnell in ihren Bann ziehen.
Mit Frontmann Jensen P. hat man zudem einen absoluten Könner hinterm Mikro, der sowohl die rotzigen und dreckigen Parts (wie z.B. bei „Ahead Of Our Time“ und „Between The Wheels“) als auch die gefühlvollen und ruhigen Parts in den gemäßigten Nummern exzellent beherrscht und sich vor den ganz Großen in dieser Szene keinesfalls verstecken muss.
Die Musik von Yellowhouse scheint wirklich bestens für den intimen Rahmen einer Club-Show geeignet. Während der gesamten Spieldauer von immerhin 71 Minuten geht das Live-Feeling zu keiner Zeit verloren. Schließt man die Augen, könnte man echt denken, die Band würde gerade vor einem stehen, so authentisch klingt der Sound. Und genau deshalb würde ich es nur begrüßen, wenn Yellowhouse auch mal außerhalb von Berlin spielen würden, damit wir alle auch einmal live in den Genuss dieser tollen Musik kommen könnten. Daher meine Aufforderung: Unterstützt diese Band und holt Euch dieses Album; für Freunde von guter Rockmusik ist „Illusions Of Everyday“ nämlich jeden Cent wert, speziell für diejenigen, die immer predigen, dass „Qualität sich am Ende immer durchsetzt“.
Zu erwerben ist die Scheibe (falls sie nicht in den Regalen der vertrauten Händler steht) für 10€+Porto auf der Homepage der Band (www.yellowhouse.de).
Also, nicht lange zögern und in die mitreißenden Töne von „Illusions Of Everyday“ abtauchen!
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Bands im WWW (www.rito.de) *Die wohl meiste Webseite* Dezember 2003 www.rito.de YELLOWHOUSE – ILLUSIONS OF EVERYDAY Die Independent-Rockband YELLOWHOUSE um den Gitarristen Hartmut Kreckel hat sich mit ILLUSIONS OF EVERYDAY endgültig freigeschwommen und kommt mit 13 Heavy-Songs gewaltig in unsere Gehörgänge! Geboten wird harter Rock mit frischen Elementen, die sich glücklicherweise nicht von Klischees ernähren, sondern im Kontext dieses Werkes Eigenständigkeiten erklären und ILLUSIONS OF EVERYDAY richtig frisch erklingen lassen. Schon der erste Titel ‚Red Light Diamond’ kommt mit mystischem Intro, stampfender Hauptlinie und akustischem Outro. ‚Ahead Of Our Time’ (Track 4) ist bereits als herausragender Titel des Samplers ROCK YOUR LIFE bekannt (siehe Rezensionen). Nicht nur auf ‚Nobody Needs You’ (Track 5) kommt ein original Leslie für Gitarrensounds zum Einsatz und verleiht jedem Song schöne tiefe Atmosphäre ... Bemerkenswert musikalisch bewegt sich Mastermind & Gitarrist Hartmut Kreckel in seinen Kompositionen, hier stören keine Soli zum Selbstzweck. Er brilliert in den richtigen Freiräumen, alle Songs und die gesamte Produktion erscheinen produktiv, äußerst ausgewogen und sehr heavy. Mein persönlicher Anspieltipp ist das fordernde ‚Between The Wheels’. Im folgenden Interview-Auszug gibt die Band einen inhaltlichen Überblick zu ihren Songs: *Red Light Diamond* a) Intro b) Red Light Diamond c) Epilogue *Ahead Of Our Time* Jensen: "Deute die Zeichen!" Jensen: "Was ist schon für immer? Nicht mal das Universum... hm... irgendwo gibt es wohl ein FOR EVER, aber das steuerst Du nicht, es ist vorgegeben..." *Ain´t No Cure (for a messed up youth)*
Tracks 1. Red Light Diamond Yellowhouse
Hartmut Kreckel / Guitars Produced by Sven Joachim & Hartmut Kreckel at Soundwerk Orange Studios / Berlin Peter Kocher Wertung:
10 von 10 Daumen |
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Rock It! Das AOR * HARD ROCK * METAL Magazin 01/2004 (Heft Nr. 19, S. 61)
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amboss-mag Sept. 2003 amboss-mag.de V.A. "Rock your life Vol.1" (Crossover) (Noisegate Productions) Auf diesem Sampler befinden sich 20 Rockbands aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Stilrichtungen erstrecken sich über Metal, Hardrock, Punkrock bis hin zu Alternativ Rock. Nach den grottenschlechten CAMPBEAVER wird dieser Sampler auch mit CHAX nicht viel besser. Ich will zwar nicht den Bohlen raushängen lassen, aber wenn man nicht singen kann, soll man es sein lassen. Musikalisch ein ungeordneter Haufen, das Schlagzeug zu bestimmend, die Gitarren mit drei- Griff Techniken in krachige Strukturen gebracht. Als ich bereits aufgeben wollte gibt es mit YELLOWHOUSE den ersten Lichtblick. Der Sänger kann auch mal seine Stimmlage wechseln und den Musikern gelingt es, eine verspielte Melodielinie zu spielen und auch mal die Handfertigkeit an ihrem Werkzeug erkennen zu lassen. Überraschende Tempiwechsel und der aggressive Unterton in Verbindung mit cleanen Gesangseinlagen ist gelungen (www.yellowhouse.de). HENSLEY huldigen den Melodic Punk und erschaffen einen eingängigen Refrain. STAR CROSSED LOVERS spielen melodiösen Alternativ Rock, der sehr Gitarren-orientiert ist. AVOIDED glänzen mit einem Instrumental Song, der perfekt in die ganz frühen 80er passt und ein wenig "Threee Imaginary Boys" Feeling verbreitet, dabei aber wesentlich progressiver an den Saiten zu Werke geht. Black/Death Metal gibt es von CHAOSUTRA, der Name ist Programm. FIREGARDEN haben sich dem traditionellen Heavy Metal verschrieben incl. Saitenorgien und Eunuch. Eine wundervolle, tieftraurige Heavy Ballade liefern uns MERTYRIUM. Sehr gelungen, guter Gesang und filigranes Saitenspiel. DIVINITY überzeugen mit straighten Heavy Rock und einer weiblichen Rock Röhre, die trotz aller gelungenen Gitarrenorgien die bestimmte Person ist. In melodischen, leicht ruhigeren Parts gelingt es der Band eine Melodiösität an den Tag zu legen, die nicht jede Band dieses Samplers beherrscht. Beschwingte Leichtigkeit lassen die Jungs von CRIMESTOP regieren. SCHMERZ-PATIENT verschmelzen den Funk Punk ganz früher Ärzte mit Deutsch Punk ala Toxoplasma oder Daily Terror. Insgesamt ein sehr abwechslungsreicher Sampler mit vielen Bands, die angesichts am Mangel von Qualität nicht über Local Heros herauskommen werden. Am ehesten traue ich dieses YELLOWHOUSE, MERTYRIUM, DIVINITY oder der Western Punk Band OUTBACK (Sind mit einem Cover vertreten ("Sweet home Alabama" und daher schwer zu bewerten, Handwerklich scheint hier kein Problem zu bestehen). Aber hört selber und unterstützt den Underground. Weitere Infos unter www.rock-your-life.de (andreas)
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Powermetal.de 13.09.2003
Powermetal.de ROCK YOUR LIFE – Vol. 1
Das kleine Label Noisegate Productions hat in der Vergangenheit schon einige Newcomer-Compilations herausgebracht, die sich aber eher dem metallischen Sektor widmeten. Nun steht mit "Rock Your Life" eine Veröffentlichung ins Haus, die sich, wie der Name schon sagt, auf das Gebiet der Rockmusik spezialisiert.
Von Alternative-Rock über Südstaaten- und Hardrock bis hin zur punkigen Version dieser Musikrichtung ist hier so ziemlich alles vertreten und erstaunlicherweise birgt der Underground wieder einige starke Perlen, die sich hier von ihrer besten Seite präsentieren.
Nennenswert sind vor allem die klassischen Hardrock-Formationen, die mit einem dezenten 80-er Einschlag arbeiten, aber keinesfalls altbacken klingen. Allen voran FIREGARDEN, die mit 'Until I Awake' einen knackigen, flotten Track eingezimmert haben und MERTYRIUM, deren Halbballade 'Fate Of Time' auch aus der Feder der SCORPIONS hätte stammen können. Hinzu gesellt sich das leicht metallische 'Feel The Fire' von MESSENGER, die einen verdammt guten Sänger in ihren Reihen haben, bei dem ich immer noch rätsele, an welche Szene-Größe er mich mit seiner markanten Stimme erinnert.
Weiter erwähnenswert sind YELLOWHOUSE, die anscheinend die besten Songs von GUNS'N'ROSES studiert haben und deren Elemente in 'Ahead Of Our Time' verarbeitet haben. Und auch 'First Attack' von CHAX darf in dieser Reihe nicht vergessen werden, klingt der Song doch wie eine typische amerikanische Alternative-Nummer, die zudem mit einem guten Chorus gesegnet ist. Björn Backes [13.09.2003] |
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Bands im WWW (www.rito.de) *Die wohl meiste Webseite* Sept. 2003www.rito.de ROCK YOUR LIFE – Volume I
Mit Rocksamplern ist es oft eine schwierige Angelegenheit bezogen auf den Zuschnitt des eigenen Musikgeschmacks. Für jeden etwas – für keinen so richtig – oder? Bei RYL ist es anders, kein extremer Stilmix, vielmehr eine Compilation aus der härteren Rockabteilung.
Tracklist:
Reviewer: Peter Kocher |
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MUSIKER Magazin 3/2003 (June 2003) Musiker Magazin Yellowhouse - What's shining through Was hier durchscheint ist ganz offensichtlich Mainstream- Rock, zuweilen mit einem gute Schuss Heavy gewürzt. Die Songs, mit allen handelsüblichen Zutaten versehen, sind professionell produziert, wobei die Musiker, inklusive der Sänger, sich auf spieltechnisch hohem Niveau bewegen. Allerdings wirkt das Material recht routiniert und vorhersehbar, so dass es der Band mit dieser CD schwer fallen wird, aus der breiten Masse herauszuragen. |
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Rockszene Hannover Okt.2002 Rockszene What´s shinning through (2000) Die erste CD-Veröffentlichung von Yellowhouse gibt einen musikalischen Überblick über die ersten Jahre der Berliner Band. „What´s shining through“ umfasst elf Songs aus den ersten Jahren von 1995-2000 und präsentiert die Band irgendwo auf der Schwelle zwischen klassischem US-Gitarrenrock und amerikanischem Alternative-Rock. Ein wenig Indie-Pop/Rock klingt hier und da durch, eine Akustik-Ballade ist dabei und ab und an darf es auch mal ein bisschen locker grooven und swingen. Yellowhouse zählen zu den überaus vielseitigen und abwechslungsreichen Bands, die sich bemühen, möglichst originell und eigenständig zu klingen, was ihnen auf dieser Platte auch weitestgehend gelingt. Was die Berliner glücklicherweise von vielen ihrer Zunft unterscheidet: sie spielen unverbraucht, machen sich keine Gedanken über stilistische Formate oder eine mögliche Kompatibilität ihrer Band zu den angesagten Rocktrends im heutigen Musikgeschäft. Kreativität ist Trumpf und so gesehen ist „What´s shining through“ eine angenehme Platte. Trotz der vielen guten Einfälle die Yellowhouse haben, beim fortschreitenden Hören stellt sich die Frage, ob die Jungs nicht manchmal zuviel davon versuchen unterzubringen. Ab und zu klingt das dann noch ein wenig unentschlossen, fast schon etwas zu vielseitig. Ein Song der einfach nur straight zupackt und hängen bleibt, findet sich vergeblich. Und nicht jeder Stil ist Sänger Jensen P. auf den Leib geschnitten. Geht es rockig zur Sache, dann ist Jensen – dessen Stimme mitunter an die von David Lee Roth erinnert – ein großer, im eher cleanen, melodiösen Bereich gerät man aber schon mal ein bisschen in die Schieflage. Fazit: Die ersten Jahre einer Band sind ja oft geprägt von Orientierung, dem Ausprobieren verschiedener Spielarten und dem Vermischen von Stilen. Häufig sind diese ersten Jahre einer Band die kreativsten. „What´s shining through“ ist so etwas wie eine Dokumentation dieser Zeit in Bezug auf Yellowhouse.
Andreas Haug
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MUSIKER Magazin 4/2002 (Sept. 2002)
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Bands im www
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07.05.2002 www.rito.de YELLOWHOUSE – „What’s Shining Through”
Bewertung: 4/5 Punkte |
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Zeitpunkt-Magazin (Leipzig 09.2001) Yellowhouse What’s Shining Through Auch wenn ein großer Verdienst von Early Birds u. a. darin besteht, verschiedene Progressive-Rockbands und diverse Raritäten zu vertreiben, schließt das natürlich nicht aus, sich auch für interessante neue Bands offen zu zeigen, welche es musikalisch Wert sind, einem breiteren Hörerkreis zugänglich gemacht zu werden. Yellowhouse haben es verdient. Schon die Covergestaltung verrät, daß es sich hierbei nicht nur um eine „normale“ kommerziell orientierte Band handelt. Ihre Musik ist zwar einfach aber direkt, geradezu aber ehrlich. Eine Art Gitarrenrock, ohne Key-boards. Man merkt der Band an, daß mit einer gewissen Ernsthaftigkeit die Sache angegangen wird, obwohl die einzelnen Songs unkompliziert sind. Die CD ist der erste Longplayer der vier Jungs von Yellowhouse und beinhaltet auch Titel aus den ersten Jahren der Band von 1995. Henry
Zschelletzschky |
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Salzwedeler Volksstimme 01.08.2001
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Altmark Zeitung 30.07.2001
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Salzwedeler Volksstimme 28.07.2001
Foto: Ulrike Grahl (for MMNRecords) |
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Altmark Zeitung 26.07.2001
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Salzwedeler Volksstimme 25.07.2001
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Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! – Das Flyer-Zine - seit 1999: 06.2001 www.twang-tone.de Yellowhouse - What's Shining Through Alle vier hier sind wohl schon "alte Hasen" der lokalen Berliner Szene. Jedenfalls haben sie schon in diversen Combos zuvor gespielt. Die Band Yellowhouse gibt es bereits seit sechs Jahren. Allerdings wird in der aktuellen Besetzung erst seit knapp einem Jahr gespielt. Die Aufnahmen des vorliegenden Albums entstanden Anfang 2000 noch mit anderem Drummer und Bassisten. Die Songs sind zwischen 1995 und 2000 entstanden. Elf an der Zahl. Im Großen und Ganzen klingt die Scheibe ziemlich reif. Gut abgehangen, könnte man sagen. Ich bin immer noch am Rätseln, wo ich die Band stilistisch einordnen soll. Da gibt es viele Elemente des klassischen 70er Jahre Rock. Und zwar eher die Deutschrock Variante. Oder nein. Es klingt so, wie sich deutsche Underground Rocker vor knapp 30 Jahren ihre Mischung von Brit- und Westcoast Rock gezimmert haben. Andererseits sind die letzten 30 Jahre auch nicht spurlos an Yellowhouse vorüber gegangen. 90er Alt Rock fließt immer wieder ein in ihren Sound. In den besten Momenten klingt die Musik zeitlos gut. Besonders gefallen hat mir der Titelsong. Ein echter Ohrwurm von internationalem Format. [[[[ (=sollte man kennen! ) |
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Isenhagener Kreisblatt 25.05.2001 Wittingen (ml).Energiegeladene Rockmusik bekamen kürzlich wieder einmal die Anhänger der deftigen Klänge im Rockcafe in der Salzwedeler Straße geboten. "Yellowhouse" aus Berlin heizten mit powergeladenen, durchgehend englischsprachigen Stücken, einem leider überschaubaren Publikum ein. Aber die vierköpfige Rockcombo aus der Hauptstadt ließ sich den Spaß nicht nehmen und legte mit treibenden Rocksongs - getragen von hochmelodischen Melodiebögen - phonstark los. Yellowhouse` engagierte Texte erzählen von allen Facetten unserer Zvilisation und deren Gefahren. Einprägsame Gitarrenriffs und wummernde Bassläufe, das ist der Stoff aus dem ehrliche Rockmusik gemacht wird. Und Yellowhouse konnten auch "unplugged" ohne ihre "Stromgitarren" überzeugen. Die vielversprechende Rockgruppe um Bandgründer und Mastermind Hartmut Kreckel (Gitarre), der übrigens derzeit an seiner Doktorarbeit im Fach Volkswirtschaftslehre über die skrupellosen Machenschaften der Musikindustrie schreibt, schwimmt mit ihrer Mischung aus Rock, Pop, Blues und Swing jedoch alles andere als mit dem Mainstream. Vielmehr trugen Yellowhouse mit ihrem ersten Auftritt in Wittingen dazu bei, die etwas verwaiste Konzertlandschaft für Rockmusik neu zu beleben. |
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Isenhagener Kreisblatt 23/24.05.2001
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Salzwedeler Volksstimme 28.04.2001
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Altmark-Zeitung
25.04.2001
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Altmark-Zeitung
21.04.2001 |
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MAZonline 19.04.2001 Männer und Frauen im jwd Rockiges Wochenende auf der Havelinsel 1995 schlug die Geburtsstunde sowohl von Yellowhouse, als auch von Tight Mizzy, den beiden Bands, die am Freitag bzw. Samstag im jwd einheizen werden. Von den Ur-Bewohnern des gelben Hauses steht mittlerweile allerdings nur noch Gitarrist Hartmut Kreckel im Mietvertrag. Zum letzten Mal drehte sich das Besetzungskarussell im vergangenen Jahr nachdem die erste CD aufgenommen wurde. Auf "What´s shining through" befinden sich elf Stücke, die alle Phasen der bisherigen Bandgeschichte repräsentieren. Prägende Zutaten sind die energische nach vorne treibende Gitarre von Kreckel und die kraftvolle Stimme von Jensen P. Zwei sympathische Eigenschaften in der Selbstdarstellung unterscheidet Yellowhouse positiv von vielen Mitbewerbern. Zum eine versucht man weder auf die gerade aktuellsten Züge aufzuspringen, noch lautstark zu betonen, dass man den ganz eigenen Stil erfunden hat. Mal klingt das Ganze nach uralter gediegener Qualität á la Steppenwolf; dann hört man wieder leichte Brit-Pop-Anklänge. Es bleibt den hilflosen Journalisten nichts anderes übrig als von recht zeitloser Rockmusik, kraftvoll und melodiös, zu sprechen. Zweiter Pluspunkt für die Gelben: Man steht nicht nur zu den "lebensbejahenden" - und gelungenen - Texten, sondern unterstreicht deren Bedeutung durch kurze Paraphrasen ihres Inhaltes im Booklet. Welch wohltuender Unterschied zu vielen Bands, die ihre intellektuellen Nullnummern geheimnisvoll überhöhen, jeden Kommentar dazu verweigern, und die Hörer "ihren eigenen Zugang finden lassen" wollen. Es mag sexistisch sein, bei Tight Mizzy als aller erstes darauf hinzuweisen, dass die Band über eine beeindruckende Blondine an Gesang und Gitarre verfügen. Schuld daran ist die Band aber selber. Auf sämtlichen Pressematerialien prangt obenauf Cat Heidekind, rot-schwarz gekleidet in knappen Hot Pants und langen Lederstiefeln. Über ihre optische Qualitäten hinaus verfügt die Frontfrau aber auch über ein ausdruckstarkes Organ, dessen Stärken vor allem bei den rockigen Powernummern des Trios zur Geltung kommen. Wenn sie einmal balladesk lange Töne halten muß, schwächelts gelegentlich doch ein wenig. Das schmälert den positiven Eindruck, den das abwechslungsvolle Rock-Pop-Programm bietet, allerdings nur unwesentlich. Drei Alben haben das Koblenzer Trio seit der Bandgründung in Eigenregie eingespielt. Spektakulär für eine Band ihrer Größenordnung - gleich die erste CD wurde im Rahmen einer US-Tournee in San Francisco eingespielt. Eine Weltkarriere ist daraus bislang noch nicht geworden, aber die damals noch vier Musiker durften sich sofort über die ersten Einsätze bei lokalen Radiostationen freuen. Nach dem großen Sprung über den großen Teich, wagen sich die Rhein-Gewächse nun auf die Havelinsel Eiswerder, um im jwd ihre Live-Qualitäten optisch (siehe oben) und akustisch unter Beweis zu stellen. Yellowhouse, 20.4; Tight Mizzy, 21.4. - jeweils um 21.30 Uhr im jwd. Norbert von Fransecky |
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German Rock News 11/2000: YELLOWHOUSE
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Vor knapp vier Jahren schlossen sich Gitarrist Hartmut Kreckel und Sänger Jürgen Weißig, beide Ex-Blame, zur Band Yellowhouse zusammen. Dem Ausbau und Aufbau der Indierock-Formation stand nichts mehr im Wege. Und so wurde Lars Thomas, der auch bei den Skeptikern mitspielt, verpflichtet. Zu jener Zeit entstanden bereits Songs wie «Silver-Shadow», «For Ever» und «Burn, Learn & Turn», die auch auf dem Demotape «Living In The Light» Eingang fanden. Die Songs überzeugen durch eine sehr druckvolle und musikalisch spannende Mischung aus melodischen Rockelementen, Pop, Blues und Swing mit englischen Texten. Die erste Renovierung von Yellowhouse wurde vollzogen, als für die Bassistin Ulrike Steinbart der Bassist Toralf Kaiser (Ex-Infamis) eingewechselt wurde. Auch Sänger Jürgen wurde ersetzt. Dominic O.S. von der ehemaligen Band Bad Dam sang für Yellowhouse. Bis in diesem Jahr endlich die «optimale Stimme», so Hartmut Kreckel, gefunden wurde. Mit Sängerin Alexa Weber weht nun frischer Wind im «Gelben Haus», was bei ihren jüngsten Auftritten zum Ausdruck kam. (Das für heute geplante Konzert entfällt, am 17. spielt die Gruppe um 21.30 im O'Briens's, Stendaler Straße, Kaulsdorf, Tel.: 995 39 21) Frank König |
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| Extravagant, Herbst
99: Der Zeit voraus von Aimo Jähnichen Musikstile, die Ihr Innovationspotential vorwiegend aus der Widerspiegelung der Subkultur schöpfen - beispielsweise das rhythmische Aneinanderreihen niedrigfrequenter Wellen, genannt Techno, House etc. - verändern immer dann ihr Erscheinungsbild, wenn sich übermäßige Massenkompatibilität aufzeigt. "Yellowhouse" stellen aber mitnichten einen Abkömmling dieser elektronischen Tonerzeugung aus dem Land des Lächelns dar. Vielmehr handelt es sich hier um vier quicklebendige Artgenossen, die es mit ihrer Performance umso mehr verstehen, eine - wenngleich relativ große Nische - der Berliner Stromgitarren-Branche zu besetzen. Im Frühjahr '99 kamen die vier, die bislang durch stete Club-Präsenz in Berlin glänzten (Hartmut Kreckel, Gitare; Toralf Kaiser, Bassist; Alexa Weber, Gesang; Mike Koch, Schlagzeug) in die zweite Runde des Emergenza-Festivals, dessen Höhepunkt im Knaack sie allein deshalb nicht erlebten, weil sie Opfer der unglücklich gewählten Bewertungs-Politik der Veranstalter wurden. Die, die später kamen, haben einiges verpaßt. Während sich die "Brüder des Reims" an ihren Knittelversen verschluckten, konnte das Quartett "Yellowhouse" beweisen, welch flotten Darm es zupft. Einerseits treibender Rock und andererseits hochmelodische Melodiebögen lassen die Klangqualitäten der Combo erahnen. Die durchgehend englisch gesungenen Texte beschäftigen sich mit allen Facetten unserer Zivilisation- von Herzschmerz bis zum Musikbusiness. Die Band halte an den engagierten Texten fest, betont Hartmut, selbst "für die fünf Prozent, die sich mit unseren Texten auseinandersetzen". Des Hörers Ohr äußert jedenfalls ein gierig Verlangen nach dem im November geplanten Longplayer. Bleibt zu hoffen, daß wir die Gelbhäusler dann auch wieder live zu Gesicht bekommen. (c) beim Autor / EXTRAVAGANT 1999. All rights reserved.
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Gelb ist die Wonne, gelb ist Rock. Wenigstens jener, den die
Berliner Formation Yellowhouse mit vollen Händen unter das Volk
schüttet. Dabei ist die tonale Ernte eine durchaus reichliche,
und das immer bescheidene Quartett steht damit für jene
Berliner Szene, die auch ohne den Weitblick Richtung TopTen
fröhlich vor sich hinmusiziert. Nun mag der Begriff Rock im
heutigen Zeitalter etwas beliebiges haben, und zugegeben auch
Yerllowhouse sind in ihrer Klangfarbe ebenso wenig bahnbrechend
innovativ wie das Gelb des Malermeisters Klecks, aber tut das dem
Spaß den Abbruch? Musik für Ehrliche also, denen
Bodenständiges gerade gut genug ist: Grunge, ein wenig
Mainsteam und ein Haufen Emotionen sind die Backsteine, aus den
fleißig Wände gemauert werden. Heute wieder
Richtfest
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Wer sie schon vermißt hat, die typischen Berliner
Rockbands, die englisch singen und die es Anfang der 90er noch in
rauhen Mengen unter dem Asphalt gab, der ist bei Yellowhouse gut
aufgehoben. "Treibende Rythmen, Rockgitarren, melodische
Hooklines und lebensbejahende Texte" zu ernsten Themen.
Amtlich.
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Berliner Kurier 30.01.99
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Mittlerweile 3
Jahre gibt es Yellowhouse und dem vorliegenden
Tape wird im Frühjahr eine geplante CD folgen. Rockmusik
"mit treibenden Rhythmen" wie sie selber ihre Musik
beschreiben, wird durch Mut zur Melodie im englischsprachigen Gesang
komplementiert. Ihr Leitspruch "Heftig, herzlich,
melodisch" zieht sich durch die Songs des Tapes und
läßt gespannt auf die CD warten.
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Bereits seit zweieinhalb Jahren treiben
sich die Jungs von Yellowhouse in den Berliner Clubs herum und haben
eine ganze Reihe von Umbesetzungen durchgemacht. Jetzt sind sie
endlich bereit für die erste CD, doch bevor sie sich ins Studio
begeben wird das Material nochmal live erprobt-Kritiker sind
erwünscht!
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Hartmut Kreckel (Gitarre) hat die Fäden fest in der Hand. Nach ausufernden Liveerfahrungen mit seiner Band Blame legte er mit seinem Mitstreiter Jürgen Weißig den Grundstein zum Yellow House. Mit Ex-Musikern von den Skeptikern und von Bad Dam wird seitdem hochprozentiger Rock patent verdübelt und unter Schweißausbrüchen zum Vortrag gebracht. Heftig und herzlich!
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Ein Haus steht selten allein. Nach dieser
Devise schlossen sich vor zweieinhalb Jahren Gitarrist Hartmut Kreckel und Sänger Jürgen
Weißig, beide Ex-Blame, zusammen. Der Grundstein war gelegt. Dem Ausbau der Berliner
Formation Yellowhouse stand nichts mehr im Wege. Und so wurde Lars Thomas, der zudem bei
der Band "Die Skeptiker" mitspielt, verpflichtet. Zu jener Zeit entstanden
bereits Songs wie "Silver Shadow", "For Ever" und "Burn, Learn
Turn", die auch auf dem derzeit aktuellen Demotape "Living in The Light"
des Quartetts Yellowhouse vorliegen.
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"Die gelben Hausbewohner sollen angeblich 'heftig,
herzlich und melodisch' sein. Das läßt zunächst mal
eine deftige Schrammelkapelle à la BAP befürchten. Aber,
nein, gottlob scheinen die Yellowhouse-Herren Humor zu haben. So
singen sie denn mit 'Evolution' ein Lied über die
'natürliche' (!) Entwicklung zum Spießertum (wie wahr,
wie wahr) und mit 'Silver Shadow' über die Gefahren von
Teenie-Bands auf Teenager. Backstreet Boys from
Hell!
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Uncle Sally´s Magazine September 1996
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(c) Yellwhouse: 24.09.2006